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Ostfriesisch – Kunst zwischen Meer und Farbe
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Ostfriesisch – Kunst zwischen Meer und Farbe

Gemälde-Archiv – Bilder und ihre Geschichten

Posted on 27. Januar 20257. Oktober 2026

Gemälde-Archiv · Maritim & Modern

Jedes Bild hat
eine Geschichte.

Meer, Heimat und Fantasie begegnen sich in meinen Bildern. Hier lade ich Sie ein, genauer hinzusehen: auf die Farben, die kleinen Entdeckungen und die Gedanken, die ein Motiv in Bewegung bringen.

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Natur & Fantasie

Wo die Bäume das Wasser berühren

Originaltitel: Wasserwald

160 × 120 cm · auf Leinwand

Ein Wald zwischen Spiegelung, Farbe und Wirklichkeit.

Gedanken zum Bild

In diesem Wald steht das Wasser zwischen den Stämmen wie eine zweite Landschaft. Über ihm leuchten die Baumkronen in Rot, Gelb und Blau; darunter wird alles stiller. Mich interessiert dieses Nebeneinander von Bewegung und Ruhe. Die dunklen Stämme geben den Farben Halt, während die Spiegelungen ihre Grenzen wieder auflösen. So entsteht für mich ein Ort, an dem Vertrautes ins Fantastische übergeht. Wer länger hinsieht, darf seinen eigenen Weg durch diesen Wasserwald finden.

Werk 1 von 32

Durch die Bildwelten

Werke 1–8 von 32
Seite 1 von 4

Alle Bildgeschichten

Wo die Bäume das Wasser berühren

Originaltitel: Wasserwald · 160 × 120 cm · auf Leinwand

Dunkle Baumstämme stehen im blauen Wasser unter einem vielfarbigen Blätterdach.

Ein Wald zwischen Spiegelung, Farbe und Wirklichkeit.

In diesem Wald steht das Wasser zwischen den Stämmen wie eine zweite Landschaft. Über ihm leuchten die Baumkronen in Rot, Gelb und Blau; darunter wird alles stiller. Mich interessiert dieses Nebeneinander von Bewegung und Ruhe. Die dunklen Stämme geben den Farben Halt, während die Spiegelungen ihre Grenzen wieder auflösen. So entsteht für mich ein Ort, an dem Vertrautes ins Fantastische übergeht. Wer länger hinsieht, darf seinen eigenen Weg durch diesen Wasserwald finden.

Eine Insel voller Licht

Originaltitel: Inselwelt · 160 × 120 cm · auf Leinwand

Bunte Häuser und ein kleiner Hafen vor einem Himmel aus leuchtenden Farbflecken.

Häuser, Hafen und ein Himmel, der vor Farbe lebt.

Die Häuser rücken am Wasser zusammen, als hätten sie sich viel zu erzählen. Im kleinen Hafen liegen Boote, dahinter steigen Giebel und ein Turm auf. Den Himmel lasse ich in unzähligen Farbflecken aufleuchten: Er trägt die Lebendigkeit dieses Ortes weit über die Dächer hinaus. Für mich verbindet das Bild die Geborgenheit einer Insel mit der Offenheit des Meeres. Es ist eine Einladung, gedanklich anzulegen und zwischen den Häusern einen Lieblingsplatz zu suchen.

Moin, du Goldstück

Originaltitel: Die goldene Kuh · 100 × 80 cm · auf Leinwand

Eine goldgelbe Kuh blickt frontal aus einer grünen Weide; dahinter steht eine zweite Kuh.

Eine Begegnung auf Augenhöhe, mit ostfriesischem Eigensinn.

Diese Kuh schaut uns direkt an. Ihre große, goldgelbe Nase drängt sich nach vorn, die Ohren stehen weit ab, und hinter ihr liegt eine grüne Weide. Ich mag den stillen Humor dieser Begegnung: Ein alltägliches Tier bekommt die ganze Aufmerksamkeit eines Porträts. Das warme Gelb bringt seine eigene Sonne mit. Für mich gehört auch dieser Blick zur Heimat – gelassen, neugierig und so unverstellt, dass man unwillkürlich zurücklächeln möchte.

Ein Atemzug Nordsee

Originaltitel: Küstenlandschaft · 100 × 70 cm · auf Leinwand

Ein Sandweg zwischen Dünengräsern führt zu einem hellen Strand und blauem Meer.

Dünengras, heller Sand und die Weite hinter dem Horizont.

Ein schmaler Weg führt durch das Dünengras zum Strand. Dahinter liegen Wasser und Himmel in ruhigen, weiten Flächen. Ich gebe dem Blick hier viel Raum: Er darf über den hellen Sand wandern, der Brandung folgen und am Horizont verweilen. Die Farben bleiben sanft, damit diese Weite spürbar wird. Für mich liegt die Kraft dieses Bildes in einem einfachen Moment – am Meer stehen, den Wind denken und für eine Weile langsamer werden.

Langeoog · Dem Wind entgegen

Originaltitel: Langeoog · 70 × 50 cm · auf Leinwand

Eine Möwe fliegt über dichten Küstengräsern unter einem hellblauen, wolkigen Himmel.

Über den Gräsern öffnet sich der Himmel für eine Möwe.

Die Halme im Vordergrund wachsen dicht und unruhig. Darüber ist der Himmel weit, und eine Möwe zieht durch das helle Blau. Dieser Gegensatz gefällt mir: Unten lässt sich der Wind in jeder Linie erahnen, oben wird er zum freien Flug. Langeoog erscheint hier als Gefühl von Luft, Licht und Bewegung. Ich möchte den Blick aus dem Gras nach oben führen, dorthin, wo für einen Augenblick alles leicht werden darf.

Langeoog · Wenn der Tag leiser wird

Originaltitel: Sunset-Langeoog · 100 × 70 cm · auf Leinwand

Tief stehende Sonne über ruhigem Meer mit einem dunklen, steinigen Ufer im Vordergrund.

Das letzte Licht zieht eine helle Spur über das Wasser.

Die Sonne steht tief über dem Meer und breitet ihr Licht auf der Wasserfläche aus. Am dunklen Ufer sammeln sich die Steine; weiter draußen gehen Blau, Rosa und Grau ineinander über. Mich beschäftigt dieser Übergang, in dem der Tag noch da ist und der Abend schon beginnt. Das Licht verbindet beide. Für mich erzählt das Bild vom Innehalten: vom letzten Blick aufs Wasser, bevor man sich umdreht und die Helligkeit mit nach Hause nimmt.

Gärten unter den Wellen

Originaltitel: Unterwasserwelt · 160 × 120 cm · auf Leinwand

Farbenreiche Korallen, Fische und Rochen unter Lichtstrahlen im blauen Wasser.

Unter der Oberfläche öffnet sich eine andere Farbenwelt.

Von oben fällt Licht ins blaue Wasser. Darunter wachsen Korallen wie kleine Gärten, und Fische bewegen sich zwischen gelben, roten und violetten Formen. Ich lasse die Tiefe hier voller Leben sein. Das Auge kann von einer Koralle zur nächsten wandern und immer neue Verbindungen entdecken. Für mich erzählt dieses Bild von der Neugier auf das Verborgene: Wir sehen an der Küste oft nur die Oberfläche, während darunter eine ganz eigene Welt weiterlebt.

Wo Feuer auf Wasser trifft

Originaltitel: Lava und Meer · 50 × 50 cm · auf Leinwand

Rote Lavaströme durchziehen dunkles Gestein am Rand eines türkisblauen Meeres.

Glühendes Rot zieht durch dunklen Fels bis an das Meer.

Über den dunklen Boden laufen rote Bahnen, während dahinter das Meer in kühlem Blau liegt. Ich stelle die Farben so nah nebeneinander, dass ihre Spannung fast körperlich wird. Die Lava scheint sich ihren Weg zu suchen; das Wasser hält eine andere, größere Bewegung bereit. Für mich begegnen sich hier zwei Kräfte, aus denen Landschaft entsteht. Das kleine Format verdichtet diesen Moment: Wärme, Kühle und die Vorstellung, dass unter jeder festen Oberfläche etwas in Bewegung bleibt.

Nordsee · Licht gegen die Wellen

Originaltitel: Nordsee ist Mordsee · 160 × 120 cm · auf Leinwand

Hohe blaue Wellen, Felsen und ein Segelschiff vor einem warm leuchtenden Horizont.

Ein Segelschiff hält Kurs zwischen Brandung und hellem Horizont.

Die Wellen nehmen fast das ganze Bild ein. Vorne treffen sie auf Felsen, weiter draußen trägt das Meer ein Segelschiff dem hellen Horizont entgegen. Ich möchte die Nordsee hier in ihrer Kraft zeigen. Das warme Licht hinter dem Schiff setzt der Unruhe einen ruhigen Mittelpunkt entgegen. Für mich entsteht daraus eine Geschichte vom Weiterfahren: Das Wasser verlangt Aufmerksamkeit, doch zwischen seinen Bewegungen bleibt ein Ziel sichtbar. Man kann den Blick hinauswagen und zugleich den festen Boden unter sich spüren.

Aufbruch ins weite Blau

Originaltitel: Magelan Ship · 140 × 100 cm · auf Leinwand

Ein historisch wirkendes Segelschiff in einer blauen Bucht zwischen grünen Hügeln.

Ein altes Segelschiff zwischen grünen Ufern und offenem Wasser.

Das dunkle Schiff liegt mitten im Blau, eingerahmt von grünen Anhöhen. Seine Masten und Takelage zeichnen feine Linien gegen Wasser und Himmel. Ich lasse offen, ob es gerade angekommen ist oder bald weiterfährt. In dieser Schwebe liegt für mich der Reiz des Motivs. Die geschützte Bucht gibt Halt, der freie Horizont macht neugierig. Das Bild darf wie der Anfang einer Reise wirken, deren nächstes Kapitel jeder Betrachter selbst erfinden kann.

Nordlicht über stillen Bergen

Originaltitel: Wetterleuchten · 80 × 60 cm · auf Leinwand

Dunkle Berge unter blaugrünen Lichtbändern; warme Uferlichter spiegeln sich im Wasser.

Ein dunkler Bergzug, leuchtender Himmel und kleine Lichter am Wasser.

Die Berge stehen als dunkle Silhouette vor einem Himmel aus Blau und Grün. Am Wasser ziehen warme Lichter eine schmale Linie durch die Nacht. Mich interessiert, wie wenige kleine Lichtpunkte einer großen Landschaft Nähe geben können. Darüber darf der Himmel seine eigene Bewegung entfalten. Für mich entsteht ein Gespräch zwischen Ferne und Geborgenheit: die Weite der Berge, die Tiefe des Wassers und die Vorstellung von Menschen hinter diesen leuchtenden Punkten.

Der Winter lässt einen Weg offen

Originaltitel: Winterfluß · 100 × 80 cm · auf Leinwand

Ein dunkler, geschwungener Fluss zwischen hohen schneebedeckten Tannen.

Ein dunkler Fluss zieht seine Linie durch den Schnee.

Zwischen verschneiten Tannen bleibt der Fluss dunkel und offen. Er führt den Blick tief in den Wald, während sich der Schnee an seinen Ufern sammelt. Ich mag diese klare, geschwungene Linie inmitten der vielen feinen Zweige. Das Wasser bringt Bewegung in eine Landschaft, die still geworden ist. Für mich erzählt das Bild von einem Winter, der vieles bedeckt und doch einen Weg freilässt – eine Spur, der die Gedanken folgen können.

Standhalten im Abendlicht

Originaltitel: Leuchtturm · 40 × 40 cm · auf Leinwand

Ein Leuchtturm in hoher Brandung vor dunklen Wolken und einem gelbrosa Abendhimmel.

Zwischen dunkler See und warmem Himmel bleibt der Turm stehen.

Die Brandung steigt vor dem Leuchtturm auf, und über ihm liegt ein Himmel aus dunklem Grau und warmem Abendlicht. Ich setze die feste Form des Turms mitten in diese bewegte Umgebung. Seine Ruhe wird gerade durch die Unruhe der Wellen sichtbar. Für mich trägt er etwas von der Verlässlichkeit der Küste in sich: ein Punkt, an dem sich der Blick sammeln kann, auch wenn ringsum Wasser und Wetter ihre eigenen Wege gehen.

Ein warmes Licht im Winterwald

Originaltitel: Winterwald · 25 × 25 cm · auf Leinwand · unverkäuflich

Eine Hütte mit Rauch aus dem Schornstein zwischen schneebedeckten Tannen unter Sternen.

Eine kleine Hütte, eine Rauchspur und die große Ruhe der Nacht.

Zwischen den verschneiten Bäumen liegt eine kleine Hütte. Aus ihrem Schornstein steigt Rauch in den sternklaren Himmel, vor ihr staffelt sich der Schnee in weichen Flächen. Ich lasse die Wärme nur an wenigen Stellen aufscheinen. Gerade dadurch wird sie in dieser blauen Winternacht spürbar. Für mich ist das Bild ein stiller Gedanke an Geborgenheit: draußen die Weite und die Kälte, drinnen ein Licht, das man schon aus der Ferne erkennt.

Am stillen Ufer

Originaltitel: Haus am See · 30 × 25 cm · auf Leinwand

Ein kleines Haus am hellblauen See, umgeben von dichtem verschneitem Wald.

Ein kleines Haus findet seinen Platz zwischen Winterwald und Wasser.

Die winterlichen Bäume bilden einen weiten Bogen um das kleine Haus am Ufer. Davor öffnet sich die helle, blaue Fläche des Sees. Ich gebe dem Haus nur wenig Raum im Bild und lasse die Landschaft es behutsam umschließen. So wird seine Nähe umso deutlicher. Für mich erzählt diese Szene von einem Rückzugsort, den man mit dem Blick betreten kann: ein stilles Ufer, klare Luft und ein Fenster, hinter dem Wärme zu ahnen ist.

Die Nacht trägt bunte Fenster

Originaltitel: Häuser & Wasser in der Nacht · 140 × 100 cm · auf Leinwand

Eine Reihe schmaler bunter Giebelhäuser mit farbigen Spiegelungen auf schwarzem Wasser.

Eine Reihe bunter Giebel spiegelt sich im dunklen Wasser.

Im Dunkel stehen die Häuser dicht nebeneinander. Gelb, Rot, Blau und Grün geben jedem Giebel einen eigenen Charakter; im Wasser darunter werden diese Farben zu weicheren Spuren. Ich mag den Wechsel zwischen den klaren Fassaden und ihren offenen Spiegelungen. Für mich verwandelt die Nacht diese Häuserzeile in eine kleine Gemeinschaft aus Licht. Man kann sich vorstellen, dass hinter jedem Fenster ein anderer Abend stattfindet und das Wasser all diese Geschichten leise miteinander verbindet.

Ein Baum voller Stimmen

Originaltitel: Bunte Vögel · 50 × 70 cm · auf Leinwand

Viele bunt gestaltete Vögel mit auffälligen Schnäbeln unter einem grünen Baum.

Zwischen Grün und kräftigen Farben versammelt sich ein eigensinniger Vogelschwarm.

Unter dem grünen Blätterdach sitzen die Vögel dicht beieinander. Ihre Schnäbel, Federn und Körper werden zu einem Rhythmus aus kräftigen Farben. Ich gebe jedem etwas Eigenes und lasse trotzdem einen gemeinsamen Schwarm entstehen. Das Bild darf laut und verspielt wirken, fast als könnte man es hören. Für mich liegt darin die Freude an Verschiedenheit: Viele kleine Persönlichkeiten teilen einen Baum, und gerade ihr Durcheinander macht diesen Ort lebendig.

Ein Garten ohne Ufer

Originaltitel: Blumenmeer · 160 × 120 cm · auf Leinwand

Dichtes buntes Blumenfeld mit Seerosen im Vordergrund unter blauem und rötlichem Himmel.

Blüten und Seerosen wachsen zu einer Landschaft aus Farbe zusammen.

Die Blüten wachsen dicht, hoch und in alle Richtungen. Vor ihnen liegen Seerosen auf dunklem Wasser; dahinter wechselt der Himmel von kühlem Blau zu warmem Rot. Ich lasse die Farben einander überholen und wieder zusammenfinden. Das große Format gibt diesem Garten Raum, über den ersten Blick hinaus weiterzuwachsen. Für mich ist das Blumenmeer ein Ort des Überflusses: Man darf darin verweilen, einzelne Blüten entdecken und sich von ihrer Vielfalt immer wieder neu überraschen lassen.

Nordlicht über weitem Wasser

Originaltitel: Wetterleuchten · 70 × 50 cm · auf Leinwand

Grüne Nordlichtbänder über weitem blauem Wasser, kleinen Bergen und Uferlichtern.

Grüne Lichtbänder wandern über eine tiefblaue Nacht.

Über dem Wasser ziehen grüne Bänder durch den sternigen Himmel. Die Inseln und Berge am Horizont bleiben klein; ihre Lichter legen feine Spuren auf die blaue Fläche. Ich möchte hier die Weite stärker sprechen lassen als die einzelnen Formen. Himmel und Wasser bekommen denselben großzügigen Raum. Für mich trägt das Bild das Staunen über eine Nacht in sich, die leuchtet – still, kühl und so offen, dass der Blick kaum eine Grenze findet.

Wo die Stille wohnt

Originaltitel: Winterlandschaft · 35 × 35 cm · auf Leinwand

Ein beleuchtetes Haus hinter blauen Schneehügeln zwischen weißen Tannen in einer Sternennacht.

Hinter den Schneehügeln wartet ein beleuchtetes Haus.

Der Schnee legt weiche Linien über den Boden und führt den Blick zu einem kleinen Haus zwischen den Tannen. Darüber steht ein dunkler, sterniger Himmel. Mich reizt die Ruhe dieser wenigen Elemente: Bäume, Schnee, Nacht und ein warmes Fenster. Die blauen Schatten geben dem Weiß Tiefe, ohne seine Stille zu nehmen. Für mich wird daraus ein Ort, an dem man gedanklich ankommen darf – weit genug vom Alltag entfernt, um wieder auf kleine Dinge zu achten.

Ein Licht hält Wache

Originaltitel: Leuchtturm im Mondschein · 40 × 50 cm · auf Leinwand

Ein dunkler Leuchtturm mit warmem Licht auf einem Felsen bei Mondschein und starker Brandung.

Mond, Brandung und ein warmes Fenster hoch über dem Meer.

Der Mond steht über dem dunklen Wasser, und im Turm leuchtet ein warmes Fenster. Vor dem Felsen bricht die Brandung in weißen und türkisfarbenen Linien. Ich lasse zwei unterschiedliche Lichter auf diese Nacht schauen: das ferne, kühle Mondlicht und das nahe Licht des Leuchtturms. Für mich erzählt ihr Zusammenspiel von Orientierung und Wachsamkeit. Das Meer darf in Bewegung bleiben; der Turm hält einen Punkt fest, zu dem der Blick immer wieder zurückkehren kann.

Mond über dem Winterteich

Originaltitel: Hütte im Wald am Teich · 35 × 35 cm · auf Leinwand

Eine verschneite Hütte mit leuchtenden Fenstern hinter einem Teich unter einem Vollmond.

Eine Hütte mit hellen Fenstern am Rand eines verschneiten Teichs.

Der runde Mond und der runde Teich geben der Szene einen stillen Rhythmus. Zwischen beiden liegt die Hütte mit ihren warmen Fenstern, umgeben von Schnee und hellen Tannen. Ich mag, wie wenig es braucht, damit eine Landschaft vertraut wirkt. Ein Licht im Fenster verändert die ganze Kälte ringsum. Für mich wird dieses Bild zu einer kleinen nächtlichen Geschichte: Man kommt durch den Wald, sieht das Haus und weiß, dass die Stille auch freundlich sein kann.

Korallenfeuer

Originaltitel: Riff · 35 × 35 cm · auf Leinwand

Ein dunkles schräges Riff mit gelben, blauen und grünen Korallen vor rotem Hintergrund.

Ein Riff entfaltet seine Farben vor leuchtendem Rot.

Das Riff steigt schräg durchs Bild, dunkel im Inneren und an seinen Rändern voller leuchtender Verzweigungen. Gelb, Blau und Grün stehen vor einer intensiven roten Fläche. Ich lasse die Korallen wie kleine Flammen wachsen. Ihre Formen tragen die Lebendigkeit des Meeres in eine frei erfundene Farbenwelt. Für mich liegt der Reiz darin, dass der Blick zwischen Tiefe und Fläche wechselt: Er folgt dem Riff und bleibt zugleich an der unmittelbaren Kraft der Farben hängen.

Moin in vier Farben

Originaltitel: Pop Art Cow · Kunstdruck

Vier Varianten eines Kuhporträts in Gelb, Pink, Blau und Grün als Pop-Art-Raster.

Viermal derselbe Blick, jedes Mal eine andere Stimmung.

Die Kuh begegnet uns viermal, doch ihre Farben verändern die Begegnung. Aus Goldgelb wird Pink, aus Blau wird Grün; auch die Weide und der Himmel wechseln ihren Ton. Ich spiele hier mit der Frage, wie sehr Farbe unsere Wahrnehmung bestimmt. Der vertraute Blick bleibt, seine Wirkung wandert. Für mich bringt diese Arbeit ländliche Gelassenheit und die direkte Sprache der Pop-Art zusammen. Heimat darf dabei frech, leuchtend und überraschend modern auftreten.

Wenn die Stadt zusammenrückt

Originaltitel: Weihnachtsmarkt · 70 × 50 cm · auf Leinwand

Belebter Weihnachtsmarkt zwischen Giebelhäusern mit leuchtenden Fenstern und einem Riesenrad.

Zwischen Giebeln, Lichtern und einem Riesenrad füllt sich die Straße.

Unter dem rotgoldenen Himmel leuchten die Fenster, und zwischen den Häusern versammelt sich eine große Menge. Weiter hinten zeichnet das Riesenrad einen Kreis über die Dächer. Ich lasse die Stadt hier enger und lebendiger werden. Die vielen kleinen Figuren tragen ihre Bewegung in die Straße, während die dunklen Giebel ihr einen Rahmen geben. Für mich erzählt das Bild von einem gemeinsamen Abend: von Lichtern, Stimmen und dem besonderen Gefühl, mitten im Winter nach draußen zu gehen.

Giebelgeschichten am Wasser

Originaltitel: Häuser am Wasser · 80 × 80 cm · auf Leinwand

Eine Reihe farbiger Giebelhäuser hinter einem Geländer am Wasser unter blauem Himmel.

Jede Fassade trägt ihren eigenen Rhythmus.

Die Häuser stehen Schulter an Schulter am Wasser. Geschwungene und gestufte Giebel, helle Fenster und unterschiedliche Farben geben jedem seine eigene Stimme. Ich mag diese Vielfalt innerhalb einer gemeinsamen Linie. Unten zieht die Uferkante einen ruhigen Abschluss, oben bleibt der Himmel offen. Für mich sind solche Fassaden kleine Porträts eines Ortes. Sie erzählen von Nähe und Eigenständigkeit – und laden dazu ein, sich hinter jedem Fenster eine andere Geschichte vorzustellen.

Die Hüterin der Brandung

Originaltitel: Meermaid on Reef · 120 × 80 cm

Eine Meerjungfrau mit langem Haar zwischen türkisblauen Wellen und dunklen Felsen.

Eine Meerjungfrau erscheint zwischen Felsen, Wellen und weitem Himmel.

Zwischen der Brandung und dem Himmel taucht eine Meerjungfrau auf. Ihr Haar folgt der Bewegung des Wassers, ihr Körper verschmilzt stellenweise mit den blauen und türkisfarbenen Wellen. Ich lasse sie zur Landschaft gehören, als wäre sie ein Teil ihrer eigenen Kraft. Für mich öffnet dieses Bild das Meer für eine Erzählung: Hinter dem, was wir sehen, kann etwas Geheimnisvolles wohnen. Die Figur lädt ein, noch einmal hinzuschauen und Wirklichkeit mit Fantasie zu verbinden.

Der Wächter des fremden Waldes

Originaltitel: Alientree Future Art · Digitaldruck

Eine fremdartige Gestalt mit erhobenen Armen in einem dunklen blauen Wald mit leuchtenden Pflanzen.

Eine baumartige Gestalt wartet im blauen Licht eines fremden Waldes.

Die hoch aufragenden Stämme bilden einen engen Raum aus Blau und Schatten. In seiner Mitte steht eine fremde, baumartige Gestalt mit erhobenen Armen. Leuchtende Pflanzen am Boden setzen kleine Farbpunkte in die dunkle Umgebung. Mich interessiert hier die Grenze zwischen Natur und erfundenem Wesen. Für mich wirkt der Wald wie eine Welt mit eigenen Regeln. Die Gestalt darf Wächter, Bewohner oder Fragezeichen sein – ihre Geschichte entsteht auch aus dem Blick dessen, der ihr begegnet.

Flug über dem Feuerland

Originaltitel: Dragon Fly · Digitaldruck

Ein feuerspeiender Drache mit ausgebreiteten Flügeln über einer vulkanischen Landschaft.

Ein Drache spannt seine Flügel über einer glühenden Landschaft.

Der Drache breitet seine Flügel über einer Landschaft aus Feuer und dunklen Bergen aus. Aus seinem Maul fällt eine Flamme in das warme Licht darunter. Ich lasse die große Bewegung des Flugs auf die kleinen Linien der glühenden Täler treffen. Für mich trägt dieses Motiv die Lust am freien Erzählen in sich: Eine Landschaft bekommt ein Wesen, das ihre Kraft sichtbar macht. Der Blick darf ihm folgen und die vertrauten Grenzen für einen Moment hinter sich lassen.

Blüten im Farbwechsel

Originaltitel: Blumige Blumen Pop-Art · Digitaldruck

Vier farblich unterschiedliche Varianten eines Blumenmotivs in einem Pop-Art-Raster.

Ein Blumenmotiv verändert viermal seine ganze Umgebung.

Dieselben Blüten stehen in vier unterschiedlich gefärbten Welten. Pink, Grün, Blau und Orange verschieben die Stimmung, obwohl die Formen vertraut bleiben. Ich mag dieses Spiel, bei dem Farbe immer wieder einen neuen Anfang macht. Die Wiederholung hilft, die Unterschiede bewusst wahrzunehmen: Was wirkt warm, was fremd, was lebendig? Für mich bekommt das Blumenmotiv dadurch einen zweiten Rhythmus. Es wächst zugleich in vier Richtungen und lädt dazu ein, der eigenen Lieblingsfarbe zu folgen.

Die Perle des Korallengartens

Originaltitel: Reef & Meermaid · Digitaldruck

Eine Meerjungfrau mit einer weißen Perle und buntem Haar zwischen Korallen vor rotem Hintergrund.

Eine Meerjungfrau mit einer Perle zwischen leuchtenden Korallen.

Vor der roten Tiefe sitzt eine Meerjungfrau zwischen verzweigten Korallen. Ihr vielfarbiges Haar nimmt die Töne des Riffs auf; in den Händen hält sie eine helle Perle. Ich lasse diese kleine Form zum ruhigen Mittelpunkt einer sehr bewegten Farbenwelt werden. Für mich verbindet das Motiv das Geheimnis des Meeres mit der Sprache eines Märchens. Die Perle darf etwas Kostbares bedeuten, das jeder anders liest – eine Entdeckung, einen Gedanken oder eine Geschichte, die bewahrt werden möchte.

Ein Augenblick über den Wellen

Originaltitel: Wale in Ocean · Digitaldruck

Ein großer Wal springt mit aufsteigender Gischt aus dem blauen Meer vor hellem Himmel.

Ein Wal hebt sich aus dem Meer ins helle Licht.

Für einen Augenblick löst sich der Wal aus der Wasserfläche. Sein dunkler Körper steht gegen das helle Blau, während die Gischt den Übergang zwischen Meer und Luft zeichnet. Ich möchte diese kurze, große Bewegung spürbar machen. Die weichen Farben ringsum lassen ihr Raum. Für mich erzählt das Bild vom Staunen über das Leben im Meer: Etwas, das meist verborgen bleibt, wird plötzlich sichtbar – und der ganze Horizont scheint auf diesen einen Moment zu warten.

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Mehr über den Künstler
Ein Leuchtturm steht zwischen kraftvollen blauen Wellen unter einem leuchtenden orangefarbenen Abendhimmel.

„Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zu Grunde gehen.“

Friedrich Nietzsche
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